# v {5 l$ n. G% W 7 ?8 B2 z- u7 Q$ q8 T目前俄罗斯的这一“墨洛温王朝珍品展“是德国对俄罗斯立场的间接默认? 是德国对过去十五年战利艺术品政策宣告失败?德国文化部长诺尔曼首先明确他的态度。他认为:“在战利艺术品问题上没有其他选择。另一选择便是什么都不做。这意味着,大部分战利品长期以来被搁置在档案馆中无人照料。今天之所以令人振奋,是因为这些艺术品终于在合作展览项目中被公诸于世。 尤其令人欣喜的是,本次展览首次展示了不同出处的珍品。” 7 D6 m, u; o9 l! Q$ a
9 f. [* w. K) y1 S ?. U+ s1200件展品中的700件是来自莫斯科普希金博物馆和圣彼得堡的秘密藏品。这些战利艺术品是二战结束后首次同观众见面,其余艺术品是由德国柏林历史博物馆提供的。德俄两国历史学家的联手合作在莫斯科引起极大反响。 5 s; a$ {$ U; m; K7 P 1 I: K" l! j& y许多专家认为,随着该展的启动,德俄间的战利艺术品争论也将随之结束。普鲁士文化基金会的雷尔曼教授是这样认为:“ 这个问题其实很简单,想想看,艺术不应该作为政治运动的机器。人们不能把艺术品同战争问题扯上多大关系。我们现在想证明,艺术是无界的,希望俄罗斯的同事们也能认同这一点。 “ - r5 t0 b1 a5 ~2 G6 @8 u3 }
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Schmuck, zum Teil aus massivem Gold, Keramik und vieles mehr - insgesamt 1.100 Objekte sind seit Montag im Puschkin-Museum in Moskau ausgestellt. Im Mittelpunkt steht die Herrscherdynastie der Merowinger. 700 der Exponate kommen aus russischen Beutekunst-Depots. Sie sind während des Zweiten Weltkriegs in die Sowjetunion gelangt. Werden sie und andere Beutekunst, wie etwa Schätze aus Troja, je nach Deutschland zurückkehren? ! z1 V' f9 @ C' b! S 3 _8 E* j8 k5 jUrsprüngliche Sammlung erstmals vereint; u9 i/ C; {( N
Die Kisten mit der Kunst der Merowinger-Zeit stammen aus dem Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte. Sie lagerten nach dem Zweiten Weltkrieg lange Jahre, offiziell verleugnet, großteils im Moskauer Puschkin-Museum und wurden nun sozusagen erstmals ausgepackt und ausgestellt.7 _* R* h; j4 D, B
Berlin schickte dazu seine nicht verschleppten Bestände dieser Tage nach Moskau: Und so wurde mit Hilfe der Museumsfachleute realisiert, was die Politik bis jetzt eben nicht konnte: Die ursprüngliche Sammlung des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte wieder zusammen zu führen. }1 g% R! i0 h3 w& n+ h$ L. {: z
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Rückgabe hinausgeschoben3 Q+ G7 U: E' e( I7 g7 |
Die Verhandlungen über die Rückgabe der Kulturgüter an Deutschland steckt seit 2003 fest. Damals schien es fast so weit: Die so genannte Baldin-Sammlung sollte nach Bremen zurückkehren. Doch die Dürer-Aquarelle und andere Kostbarkeiten blieben in Moskau: Die Duma, das russische Parlament, hatte die nach dem Krieg in die Sowjetunion gebrachten Kunstwerke zu russischem Eigentum erklärt. 3 x. G$ [8 s) T: ~) L2 y5 N$ g8 T6 m: L$ j" w$ g L! N+ T1 I
Im Hintergrund laufen zwar ständig Gespräche, Tatsache aber ist, die Dinge sind nach wie vor in Russland - und es wäre in Russland auch außergewöhnlich unpopulär, die Kunstwerke nach Deutschland zurückzubringen. Der Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte, Wilfried Menghin: "Ich kann mir schon vorstellen, dass irgendwann Teile zurückgegeben werden. Bei Spitzenstücken, wie dem Schatz des Priamos, wird es hart werden: Aber manche Sachen, da kann ich mir das vorstellen - nicht im nächsten Jahr, in zehn Jahren, man weiß es nicht." & _! D5 o: {4 p9 A v' W+ H# `0 ^" X4 A7 L4 J; u4 o) ^
Schliemann-Gold , \5 L1 w) @. m P7 A' kAuf deutscher Seite also hat man längst verstanden, dass bei den Verhandlungen ein sehr langer Atem notwendig ist. Nach dem Schatz des Priamos, also dem so genannten Schliemann-Gold vor mehr als zehn Jahren, und jetzt der Merowinger-Ausstellung soll irgendwann auch einmal der bronzezeitliche Goldschatz von Eberswalde aus den Depots geholt werden.5 G& b7 L3 `9 D& s. @, [
6 e# @, y5 O! X# c$ n- N( ~Das Kalkül der deutschen Seite scheint klar: So viel Öffentlichkeit wie möglich zu erzeugen, um die russische Seite unter Druck zu setzen, das eine oder andere doch zurückzuschicken. Ob sich die russische Regierung davon beeindruckt zeigt, steht auf einem anderen Blatt, denn in dieser Frage hat sie die Bevölkerung klar auf ihrer Seite.