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标题: [国际新闻] “外国女人年纪一大就会变得又肥又丑” [打印本页]

作者: 日月光    时间: 2007-4-29 14:15     标题: “外国女人年纪一大就会变得又肥又丑”

来自德国慕尼黑的尼科尔·韦德曼没有料到自己会遭遇文化冲击。她刚从汉学专业毕业,又拥有在台湾的工作经历,开始了在人口众多的北京为期六个月的实习生涯。“头一个礼拜,我看不到天空。到处都是灰蒙蒙的,弥漫着烟雾。”25岁的韦德曼说。
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/ y' q5 ]$ x) h* G% L8 f0 k  她有一头黑色卷发和一双褐色的大眼睛。作为一名外国女人,经常有人盯着她,偷偷给她拍照,自然也免不了有人议论她,说她个子高、眼睛和鼻子很大,还说她可爱,但认为不会持久,因为白人年纪一大就会变得又肥又丑。

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2 Y+ j7 b  r5 f5 Q1 U0 t( ]    “中国人没想到我听得懂他们的谈话。”这位汉学专业的毕业生说,她对这些一笑置之,“还好,我不是金发姑娘,不然更引人注目。”近几年来,越来越多的德国年轻人应聘大众汽车公司或汉莎航空公司等德国驻华企业的实习生职位。
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5 c( V( u$ I1 `- u    在中国德国商会的主页上,有258名德国人申请56个实习生岗位。来自德国商会的布里塔·布施菲尔德说:“我们不断接到问询。报名者具备高素质,他们都已结束学业,为了这个机会不惜等待很长时间。” 1 p/ Z0 V  y* K0 [
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  这就是通常所说的德国“实习生一代”吗?他们毕业后在国内找不到工作,于是转战中国?汉莎航空公司驻华首席代表格勒戈尔·文德认为这其中有很大不同,“能在这里实习是货真价实的机会,日后可以正式参加工作。”
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  德国商会每月都要举行一次实习生集训,平均会有五十多名年轻德国人参加。这些实习生在中国的工作并不轻松。一名实习生抱怨说,一到中午,所有的中国同事都伏在桌上打盹;并且经常工作到半夜。
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    不过,也有实习生感到高兴,因为每到周末,就有中国同事会带他们去逛街,让他们领略中国文化。尼科尔·韦德曼学习中国文化特别专心。她目前吃住在一户中国人家庭,每月付费200欧元(约两千元人民币)。* d; y+ v7 S- \7 k

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0 p7 E1 Y. Q% x  S% R; ?0 l    “第一天去实习时,女主人甚至指点我怎么坐公交车去上班。”周末的时候,她和房东一家人就去旅游。每当男主人聊起啤酒、白酒和陈年往事时,她就感到自己的中文不够用,“有时候,我觉得自己成了被人照顾的孩子。我什么时候回家得事先告诉房东,不然他们会为我担心。”7 S6 M; m6 ~! d
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«Generation Praktikum» erobert China - Sprungbrett zum bezahlten Job8 E' A$ E% J: O. l: B" S: J3 e. u  M

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5 z" \5 \, c/ |) W! P; g, |: Q, a(Peking/dpa) - Mit einem Kulturschock hatte Nicole Wiedemann aus0 G: N, {5 h0 L/ }1 S* M
München nicht gerechnet. Ihren Abschluss in Sinologie (China-: P: ?! v3 R" k: E
Wissenschaft) hatte sie gerade in der Tasche, besaß auch schon
; ~) X0 i1 n5 S- f# q- `  i" @' cArbeitserfahrung in Taiwan, da brach sie zum sechsmonatigen Praktikum
3 `$ a4 H6 A; Kin die 15-Millionen-Stadt Peking auf. «Während der ersten Wochen habe
% I1 ]+ |( r9 u+ G( M0 o7 V& Hich nie den Himmel gesehen. Es war einfach alles nur grau, versmogt
& \0 p- k4 C, a, X5 T0 ?  R$ {und trist», sagt die 25-Jährige mit den dunklen Locken und den* ?* B8 D' _+ y+ Q* [$ a' |
großen, braunen Augen. Als Ausländerin wird sie angestarrt, oft0 A, p0 |3 B  G! I
heimlich fotografiert, und natürlich reden die Leute. Groß sei sie,6 J0 _8 |- s! A* N
ihre Nase und Augen auch, hübsch sei sie, aber nicht mehr lange, denn0 ~, [1 `3 r7 @9 P9 E
Weiße würden ja so dick und hässlich im Alter. «Es rechnet ja niemand
0 i0 a9 J$ |: y0 C$ Ddamit, dass ich verstehe, was getuschelt wird», sagt die Sinologin., P* a0 i8 p7 i7 O' T
Ihr Los trägt sie mit Humor: «Wenigstens bin ich nicht blond, das
6 V& a! Z3 a" m) r- N1 Qwäre noch auffälliger.»8 X  c5 i: G8 Y1 O4 Q; Y4 [  k

, d4 j3 l" Z2 @Bei Firmen wie Volkswagen oder Lufthansa in China gehen seit
+ u. t3 K) X9 u4 L! ?& aeinigen Jahren mehr und mehr Bewerbungen ein. Auf der Homepage der: D& J* c7 L+ {) Y& r& k% F2 q3 J$ o
Deutschen Handelskammer (AHK) in China suchen 258 Deutsche nach einem3 u5 F/ C8 \. K& e* g' N  _
Praktikum, 56 Stellen werden angeboten. «Wir werden überflutet mit6 R* e) X: M% L. t& j# ?( X2 }
Anfragen. Die Bewerber sind hoch qualifiziert, häufig schon fertig
  c% P7 w$ c2 t3 D3 q2 Q) xmit dem Studium und bereit, längere Zeit zu bleiben, was natürlich
7 H' M/ M, B# b( q  Ydie Chancen erhöht», sagt Britta Buschfeld von der AHK. Wandert die
% m7 p: r: b: d& z3 ?viel beschworene «Generation Praktikum», die nach dem Uni-Abschluss
" G1 D9 [* y; z1 ukeine Jobs fHndet, nun nach China aus? Gregor Wende, Lufthansa-Chef
* s' H" \5 M; ?+ H4 m+ b0 H* oin China, sieht einen wichtigen Unterschied: «Hier ist ein Praktikum5 o, ^3 k+ ~5 t. a0 k& E: L1 `
noch eine echte Chance, in die Arbeitswelt einzusteigen.»
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3 E% u/ m' F# n# |. \Einmal im Monat veranstaltet die AHK einen Praktikantenstammtisch.% p  M& I" b& Z2 m
Im Schnitt kommen mehr als 50 junge Deutsche, hungrig auf Schnitzel' d8 `7 u: R9 B# f* U3 i
und frischen Salat. In einem deutschen Restaurant sitzen sie dann,
; U1 ~9 u6 H: ^3 `& _- C$ B) ~fern der Heimat, auf Eichenholzbänken und trinken Hofbräuhaus-Bier.
. p- _% W0 F3 PUnheimlich spannend sei es in China und so wahnsinnig anders, da sind, p) D1 s/ b- m6 W: `5 \5 V
sich alle einig. Während die einen schon den nächsten Aufenthalt3 o, D3 q; w" z1 Z2 Z7 L
planen, vertragen andere das scharfe Essen nicht oder fühlen sich- l# Y: f8 L" `% B6 F, J" o
verloren. Einer beklagt sich, dass gegen Mittag alle chinesischen
  k: b/ r( q% Q7 y; k9 ZKollegen den Kopf auf den Schreibtisch sinken lassen und ein
% u; D  Y" ~5 SNickerchen machen. Dafür werde aber nicht selten bis Mitternacht  T; `; \" p. l
gearbeitet. Ein anderer Praktikant freut sich, dass seine Kollegen
+ g0 Q, A# G" T, g$ ~8 O' _ihm am Wochenende die Stadt zeigen und die Kultur näher bringen.
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Nicole Wiedemann lernt Chinas Kultur besonders intensiv kennen.0 Z0 z2 Z- r& K5 Q1 p
Für 200 Euro im Monat lebt und isst sie bei einer Gastfamilie. «Vor
  ~$ u, [0 o6 ~- \0 Bdem ersten Arbeitstag hat mir meine Gastmutter sogar gezeigt, wie ich
8 P# Q3 C. V1 nmit dem Bus zur Arbeit komme, ist die ganze Strecke mit mir
, Y1 U# ?4 Z& P$ qabgefahren.» Am Wochenende werden Ausflüge unternommen, und am Abend
" R) X9 F- n' P3 e: [geht die Familie zusammen Walzer tanzen oder Karaoke singen. Ihre, W# ?* B& `0 v: \
Sprachkenntnisse werden auf eine harte Probe gestellt, wenn der
6 B; Z2 L5 h. q3 j) m$ K' Y) }( FGastvater Bier, Reisschnaps und alte Geschichten auspackt. Aber
' i$ T) \: l/ Dbesser könne man ein Land nicht kennen lernen, ist die Münchnerin+ s  n7 v; a3 n9 i
überzeugt. «Manchmal fühle ich mich allerdings ziemlich bemuttert.7 E) N, s. D! J0 Z
Plötzlich muss ich wieder Bescheid sagen, wann ich nach Hause komme,$ W4 e3 d9 l* X+ u# [: X- Z
sonst macht sich die Familie sofort Sorgen.»
, A9 s# ~" b) K  n1 ?7 Z; m$ w
, ]$ c/ Q7 d; }- l5 A& P9 t0 cDer Akademische Austauschdienst bietet Zuschüsse für Praktikanten; g: X) M4 f* Q% q/ Z  \  w8 v
und Unterstützung für Studenten an, deren Ausbildung Praxis- und0 E0 ]) x5 {/ Z9 R% N5 M5 Q6 B
Studiensemester im Ausland vorsieht. Vermittlungsorganisationen
5 @& ^' B# o) t4 y8 [+ rerleichtern den Einstieg. Übers Internet werden gegen Gebühr Praktika) f" F* |# L* B0 l- y6 w* h- N
vermittelt, inklusive Sprachkurs, Unterkunft und Betreuung. «Am9 Y+ y( P6 s3 r. Z: P
ersten Arbeitstag erwartete mich ein einsamer Kollege schnarchend auf, P' L( I- T4 D3 B& G1 I
dem Sofa», erzählt Claudia Trichtinger aus München.
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Der Chef verlieh sie dann Gewinn bringend an den Infoschalter1 _# E- \1 [: J3 |6 V
eines Kaufhauses. «In so einem Fall ist es schon praktisch, eine" a; C' Q; v" O8 h! A8 b. Y: H( c
Organisation im Rücken zu haben, die schnell ein neues Praktikum5 Q" Z2 H0 x$ m5 x; m4 t" G
vermitteln kann.» In ihrer neuen Firma organisiert die 25-Jährige
+ T3 A3 g2 ?) h! x; o8 leine Elektronikmesse, macht Geschäftsreisen und wird als Direktorin* m3 `5 C" T& _7 V8 j( W
geführt. «In dem halben Jahr habe ich unheimlich spannende
7 ^2 x- D: x/ _1 h3 cErfahrungen gemacht, auch wenn meine Geduld oft auf die Probe2 l, p! ]1 ?/ q" B0 p' _/ S
gestellt wurde.» Das Ticket für den nächsten China-Aufenthalt hat sie+ E# ]; k1 o: u& o, V1 u$ \" R
schon gebucht, noch von China aus.




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