400 Jahre Biertradition im Hofbräuhaus7 O% p' ~+ |1 O& u8 ~
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8 p `9 n3 J1 m2 s* s - ]( l" `$ V: J) P% ^* {Ein Wahrzeichen Münchens feiert: Vor genau 400 Jahren wurde erstmals im Hofbräuhaus am Platzl Bier gebraut. 5 w% G0 J Y( q5 N! o) } 9 R: x3 D% ?$ X4 | 5 K" [+ } n: A+ t9 I' V# bMünchen - Ein Wahrzeichen Münchens feiert: Vor genau 400 Jahren wurde erstmals im Hofbräuhaus am Platzl Bier gebraut. Das weltweit bekannte Wirtshaus beging das Jubiläum am Wochenende mit einem Festzug, Blasmusik und 400 Litern Freibier. Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) schenkte dem Hofbräuhaus die Nachbildung einer Braugehilfen-Figur, die lange Zeit den Erkergiebel des Gebäudes geschmückt hatte und gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verloren ging. „Ich bin stolz, dass der Freistaat Bayern weiterhin das Staatliche Hofbräuhaus behält. Wir werden es niemals verkaufen“, sagte Faltlhauser am Samstag, bevor er das Freibierfass anzapfte. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Diskussionen über einen möglichen Verkauf gegeben. # F+ V. |2 S* e K3 W) J
8 u$ S$ [8 ^2 EDas erste Hofbräuhaus hatte Herzog Wilhelm 1589 in Auftrag gegeben, weil er sein eigenes Bier brauen wollte. Doch schon im Jahr 1607 waren die Kapazitäten der neuen Brauerei im Alten Hof ausgeschöpft. Deshalb wurde die Weißbierbrauerei ausgelagert und das Hofbräuhaus am Platzl in Betrieb genommen. Das dort gebraute Bier erwarb sich rasch einen guten Ruf - auch über die Grenzen Bayerns hinaus. Als die schwedische Armee im Dreißigjährigen Krieg 1632 vor den Toren Münchens stand, forderte sie angeblich nicht nur Geld, sondern auch 1000 Eimer Hofbräubier. Seine heutige Gestalt nahm das Hofbräuhaus erst im Jahr 1897 an, als die Brauerei in die Innere Wiener Straße umzog und das Gebäude am Platzl umgebaut wurde. 8 S. W) y9 D/ O
* P" K" K4 e' xDer Schankraum war am Samstag brechend voll, die Portion Jubiläums-Schweinsbraten wurde für 400 Cent verkauft. Doch Münchner waren nur wenige unter den Gästen. „Hier kommen schon mehr Touristen als Einheimische hin. Trotzdem kann man im Hofbräuhaus etwas typisch Bayerisches erleben: Das Essen, die Getränke, die Urigkeit“, sagt die Kellnerin Susanne Moszner. $ k' q" ~/ B7 H& j2 d
! r# j& Y# w6 {8 | zAm Stammtisch ist man ihrer Meinung: „Dieses Wirtshaus ist das einzige, in das man überhaupt noch hingehen kann. Sonst gibt es nirgendwo mehr bayerische Musik“, ist Helmut Otto (64) sicher. Seit 1961 kommt er regelmäßig ins Hofbräuhaus, immer in zünftiger Tracht, mit Gamsbart und König-Ludwig-Plakette. Neben ihm sitzt Hermine. „Ich bin die Tochter vom letzten Glockengießer der Stadt“, erzählt sie bei einem Weißbier. In wenigen Tagen will sie im Hofbräuhaus ihren 90. Geburtstag feiern. (dpa) / b0 `7 n' n n$ d8 Z3 W
( u7 {! l$ Z& k4 C( @ + W! U$ B+ R! h; d o400 Jahre HofbräuhausOh, it's greatSeit 400 Jahren steht das Hofbräuhaus am Platzl. Das muss gefeiert werden. Wenn das Hofbräuhaus feiert, gibt's Freibier - was sonst? 4 T: f2 K4 }" n( g+ s' f , a, ]# T# n: U# C 9 ~+ A3 K- P1 g' y0 n$ ?; I7 W) v1 ^1 @" Z6 ^* G2 b
Where is the Hofbräuhaus? Diese Frage hat jeder Münchner wohl schon mal gehört. 0 b/ b2 g& t G# \6 u) i9 D0 _7 v" Y7 l. C0 @3 f; v 7 C- J1 B9 m; TUnd leicht zu finden für die Koreaner. 3 t. \/ p0 J3 L3 y0 z* J- i4 m. ]( i* n m; X) { / D% |: |+ B9 E" j8 m( E
Die bekannten Brauereirösser mit einem Wagen Bierfässer.' a. t; @% A' C8 u5 r6 B' _9 `
& m. `5 D. {+ d( ~* N - A8 B" a- `( wVon Außen nicht zu seheh: Der Biergarten. 6 C- z) q, G6 p" K q# S0 K1 |! n3 r
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Jeder Stammgast hat seinen eigenen Bierkrug. Der wird, sicher verschlossen, in einem Regal aufbewahrt.1 C+ k5 A9 F4 L4 V- `+ L
* U0 y! w6 l$ v# v7 h; E; O ( z0 Y! x1 x5 H7 TDer Altbundeskanzler Helmut Kohl guckt etwas kritisch in den Maßkrug.$ A, Q+ l- h+ G
+ }5 t3 ?0 j- Q$ g6 l 9 w3 ?' U! j% X. e% iMinisterpräsident Edmund Stoiber und Eherau Karin finden es offensichtlich lustiger im Hofbräuhaus. `0 U& g3 B) J# |
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[ 本帖最后由 日月光 于 2007-7-15 18:29 编辑 ]作者: 日月光 时间: 2007-7-15 17:30
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Vielleicht haben sie gerade Theo Waigel zugehört, der in ein Helikon bläst.+ q) |) `# m& X7 y' n. V
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Oder sie haben nur dieses Münchner Original gesehen.; S3 @3 M' [$ S5 C
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Für alle, die sich nicht vom Hofbräuhaus losreißen können, gibt es noch eines am Flughafen. . T+ V3 ?- \/ z: e& ^0 T B5 H9 W: C( T$ M; E ; B$ ?( ~# h [7 t }7 DDas dunkle Kapitel im Hofbräuhaus: 1941 fand hier eine Gründunsfeier der NSDAP statt,9 s/ o2 p/ r9 l6 D
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in deren Verlauf auch Adolf Hitler sprach. & ]% G$ y8 V8 y$ \ 3 \: [6 S6 [: @& Z0 J/ w( d- \作者: 日月光 时间: 2007-7-15 17:35
400 Jahre Hofbräuhaus - d H+ F, H I- I( L! v* ROh, it's great H; S# h, J& r9 o: x! I' Q
Seit 400 Jahren steht das Hofbräuhaus am Platzl. Das muss gefeiert werden. Wenn das Hofbräuhaus feiert, gibt's Freibier - was sonst? & S$ Q/ {0 t* U: |* p' x ; A/ D) z1 L+ ["Oh, it's great", brüllt Monica aus New Orleans, Louisiana, mit ihrem soeben gekauften Maßkrug in der Hand. Die 21-Jährige steht zwar nicht direkt im Hofbräuhaus, sondern nur im angegliederten Souvenir-Shop, trotzdem ist es so laut, dass sie dicht am Ohr des Zuhörers hängt. 1 q" [- Y7 m8 F B- e( O# F
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Am Samstag feierte das Hofbräuhaus 400 Jahre Biertradition. Mit 400 Litern Freibier. Drinnen, im Gewölbe, johlt das Volk. Gerade haben "fesche Dirndl" in ebensolchen Gewändern die Bühne betreten, drehen sich zur Akkordeon-Musik und zeigen etwas Bein.Schwadronen von Japanern weisen den Weg durch die Altstadt zum wohl berühmtesten aller Wirtshäuser: dem Hofbräuhaus am Platzl. 3 m$ J5 e; o& G. G3 m - H& C3 [0 G) p+ Q7 m4 }& o; @Vor 400 Jahren wurde hier erstmals Bier gebraut. Was Finanzminister Kurt Faltlhauser zu einem besonderen Geschenk bewog: Er überreichte Wirt Wolfgang Sperger die Nachbildung einer Brauergehilfen-Figur. Die Statue hatte lange Zeit den Erkergiebel des Gebäudes geschmückt und war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verloren gegangen. 4 `' y/ J4 _5 E% |! i
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Nach dem offiziellen Akt mit Festzug, Reden und dem Anstechen des ersten Fasses in der Schwemme war das Hofbräuhaus fest in der Hand seiner Gäste. Die Musik spielte, Touristen kamen mit dem Fotografieren der Einheimischen nicht mehr hinterher und Letztere artikulierten ihre Wünsche in lauten Gesängen wie "Bier her, oda i foi um". / ~( m. B0 K1 u
2 g* @8 s: C# \0 KWer sich nicht völlig dem Alkohol verschrieben hatte, konnte sich durch das Hofbräuhaus führen lassen oder im Wappensaal den Film über das Traditionshaus anschauen. Monica jedenfalls war begeistert: von der Atmosphäre und den nackten Männerwaden in Lederhosen. "Stunning", meinte sie mit glänzenden Augen. Was so viel heißt wie "atemberaubend". : a4 ]& D5 }0 Q/ ^! s1 @. d4 Y3 X) {1 e4 x
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Ein Bierpalast feiert Geburtstag 7 K# P, y, q' Z, | L9 _7 f1 L4 S' Q; t+ R& H* U2 K
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Münchner Hofbräuhaus feiert 400-jähriges Bestehen; y9 J: U& V. f1 T. P" W
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% @2 E0 T+ p% r0 v. W N: qMünchen - Geht es um das Wahrzeichen von München, fallen die Antworten schon mal unterschiedlich aus. Katholisch geprägte Einwohner der bayerischen Metropole nennen die Frauenkirche. Weltlicher eingestellte Bürger halten das neogotische Rathaus am Marienplatz mit seinem berühmten Glockenspiel für das städtische Wahrzeichen. Doch je weiter man sich von München entfernt, desto öfter hört man - vorzugsweise aus männlichen Mund - als Antwort: das Hofbräuhaus. 3 b4 N+ d' b- |; @
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Diesen Samstag feiert das berühmteste Wirtshaus der Welt sein 400-jähriges Bestehen am «Platzl» - seiner offiziellen Adresse. Die Feier fällt aber mit 4.000 Maß Weißbier zum halben Preis eher bescheiden aus. Denn eigentlich feierte das Hofbräuhaus erst vor zehn Jahren ein großes Jubiläumsfest, nämlich seinen 100. Geburtstag. Der Widerspruch der Daten liegt in der Geschichte von Wirtshaus und Brauerei.6 h/ `4 l t, f. k" B T; l9 l' V! {# ]7 X
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Denn eigentlich reichen die Ursprünge des Hofbräuhauses sogar auf Jahr 1589 zurück. Damals gab der bayerische Herzog Wilhelm V. den Bau einer Hofbrauerei in Auftrag, nachdem ihm der Import des an seinem Hofe beliebten Braunbieres aus der niedersächsischen Stadt Einbeck langsam zu kostspielig wurde.! A0 c: ~* g% r8 G, i) @
1 `) |+ B, ?0 UWilhelms Sohn Maximilian I. schließlich legte wenige Jahre später den Grundstein für den bis heute währenden Erfolg des Bierhauses. Der spätere Kurfürst von Bayern hatte laut Hofbräu-Geschichtsschreibung eine Vorliebe für das bis dahin vor allem im Bayerischen Wald gebraute Weißbier anstatt für das seiner Zeit übliche schwere Braunbier.. }& r5 @: y+ H9 Q, f4 U. l" |$ x
! s: F! K L# d6 g$ h0 N- v$ ANach Wilhelms Tod zog Herzog Maximilian ein früheres Weißbier-Monopol wieder an sich und verbat privaten Sudstätten, das obergärige Bier aus Weizen zu brauen. Die Nachfrage am Hofe stieg schließlich so stark an, dass die Kapazitäten des 1589 gebauten ersten Hofbräuhauses auf dem Gelände der damaligen Münchner Herrscherresidenz nicht mehr ausreichten. Maximilian ließ einige Schritte weiter am heutigen Standort einen Neubau richten, der genau vor 400 Jahren den Betrieb aufnehmen konnte./ \2 m0 @6 Q. y2 R) p4 m/ Z
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Doch mit dem heutigen Gasthaus hatte das damalige Hofbräuhaus kaum etwas zu tun. Vielmehr handelte es sich um eine reine Brauerei, die erst ab 1610 nicht mehr nur den Hof sondern auch Wirte und Privatleute belieferte. Im wenig später ausgebrochenen Dreißigjährigen Krieg soll das Hofbräuhaus München sogar vor der Zerstörung bewahrt haben: Laut Brauereihistorie hatten im Jahr 1632 die Schweden als Besatzer nur gegen Tribut von 344 Eimern Hofbräu-Maibock von Plünderung und Brandschatzung der Stadt abgelassen. $ e) q/ v) i6 U4 g- m' I) I$ ~! U" U
Auch habe Bayern mit dem Monopol auf Weiß- und Bockbier einst einen gut Teil seiner Staats-und Militärausgaben erwirtschaften können, heißt es. Noch heute fließen die Überschüsse der weiter staatseigenen Brauerei in bescheidenerem Verhältnis in den Landeshaushalt.# x' p6 a, y, L3 B% \4 e
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b0 T" {- P" L0 fBrauerei musste Publikumsandrang weichen 6 S5 s( t/ c- jDen öffentlichen Ausschank und die Bewirtung im Hofbräuhaus erlaubte erst 1828 König Ludwig I. per Dekret, um privaten Brauereien nach den Wegfall der Braumonopole Konkurrenz zu machen. Das königliche Brauhaus entwickelte sich bereits im Laufe des 19. Jahrhunderts zum weit über die Stadtgrenzen bekannten Publikumsmagneten. So sehr, dass Prinzregent Luitpold als Nachfolger König Ludwigs II. beschloss, die bis dahin noch immer mituntergebrachte Brauerei ganz aus dem Hofbräuhaus aus der Innenstadt zu verlagern. * q: @& V# |0 B' n- ^ , g2 g. T: y5 t: R- gEin Jahr nach dem Abriss des Sudhauses wurde schließlich 1897 das Hofbräuhaus vergleichbar der heutigen Form feierlich eröffnet: Im Erdgeschoss die große «Schwemme», im Obergeschoss der neun Meter hohe Gewölbefestsaal mit seinen Nebensälen. Insgesamt finden heute 3.000 Besucher Platz. Besonders stolz heben die Betreiber hervor, dass, abseits der Funktion als weltweiter Touristenattraktion, ähnlich dem von Ludwig Thoma beschriebenen Engel Aloisius die Hälfte der Hofbräuhaus-Besucher Münchner Stammgäste seien.