3 F0 N* U" O% I$ u, \110 Jahre Haft für US-Soldat wegen Mord im Irak # m5 e2 }, V3 h3 D. E3 V- g+ CZwei weitere Soldaten erhielten lebenslange Haft für ihre Gräueltaten im Irak." L$ [* m X2 d: n% ]
% s1 C: o/ p& J3 B0 lDer US-Soldat Jesse Spielman, der wegen der Vergewaltigung und Tötung einer 14-jährigen Irakerin von einem US-Militärgericht schuldiggesprochen worden war, ist am Samstag zu einer Haftstrafe von 110 Jahren verurteilt worden. Dies teilte die Armee am Samstagabend mit. 1 Q( ^7 A/ f- {7 j& _9 l' T 1 ~# ]7 u7 O9 `% E* m+ G! tIrakische Familie ausgelöscht. Der 22-jährige Soldat gehörte zu einer Gruppe von Soldaten, die im März vergangenen Jahres in Mahmudiyah südlich von Bagdad in das Haus einer irakischen Familie eingedrungen waren, die Eltern und die Schwester des Opfers töteten und die 14-Jährige erst vergewaltigten und dann ermordeten. Der Verurteilte hatte in den Hauptanklagepunkten nicht schuldig plädiert. Zwei weitere Soldaten erhielten nach Schuldeingeständnissen lebenslange Haft, ein dritter wurde wegen Beihilfe und Vertuschung zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt. 6 T6 s) _: x$ T! V7 y1 {0 D) x ! ^9 A$ b Y8 R9 \1 @$ I$ eUnbeteiligten erschossen. Bereits am Freitag wurde ein US-Marineinfanteristein wegen Mordes an einem Iraker zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt. Eine Gruppe von acht US-Soldaten wollte 2006 nach einer Serie von Anschlägen einen Aufständischen töten. Als sie den Mann nicht finden konnten, nahmen sie laut Anklage einen Nachbarn mit und erschossen diesen. Anschließend legten sie eine Schaufel und ein Ak-47-Sturmgewehr neben die Leiche, um den Anschein zu erwecken, dass es sich um einen Aufständischen gehandelt habe. ' \0 C' Y/ j- t o ^- v y* u! U4 W0 C+ O$ o# }, p2 `Keine Reue gezeigt. Das Militärgericht in Camp Pendleton in Kalifornien kam zu dem Schluss, dass der 23-jährige Lawrence Hutchins als Leiter seiner Einheit für die Tat in Hamdania im April 2006 maßgeblich verantwortlich war. Hutchins wurde als einziger der insgesamt acht Angeklagten des Mordes schuldig gesprochen. Der Unteroffizier war der einzige, der vor Gericht keine Reue zeigte.! R! U! n/ k. C5 p+ A7 O
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Kein Vorsatz. Allerdings erkannten die Geschworenen keinen Vorsatz zum Mord, so dass ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe erspart blieb. Hutchins wurde unehrenhaft aus den US-Streitkräften entlassen und vom Unteroffizier zum Gefreiten degradiert. Vor Hutchins erhielt am Freitag ein weiterer Angeklagter wegen Verschwörung zum Mord eine Haftstrafe. Der 24-jährige Marshall Magincalda durfte das Gefängnis umgehend verlassen, weil er bereits 448 Tage in Gewahrsam saß. Er wurde vom Stabsgefreiten zum einfachen Gefreiten degradiert. Vom Vorwurf des Mordes wurde er freigesprochen.